02.05.2021

In mötzingen nichts neues?

Es geht voran, wenn auch nicht mehr so sichtbar, wie in den letzten Wochen und Monaten.

Natürlich halten wir Euch trotzdem auf dem Laufenden. Daher heute ein paar schöne Bilder mit Einblicke auf das leere Fachwerk, die Glocken und auch auf die Schäden am Holz, die jetzt zum Vorschein kommen. 

Viel Spaß mit den Bildern!

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15.04.2021

wir müssen Farbe bekennen.

Es wird ernst in Sachen Außengestaltung des zukünftigen Turms. Da das Fachwerk aufgrund Witterungseinflüssen unter Putz gelegt werden muss, ergeben sich in der Turmgestaltung ganz neue Herausforderungen. Denn: ganz weiß sieht langweilig aus. Doch welche Farbe soll es werden und wie sieht der Denkmalschutz das ganze? Eins ist klar, pink oder grün wird der sicher nicht erlauben. Für die Entscheidung ziehen wir auch die Mötzinger Bürger:innen mit ein. Im Schaukasten vor dem Gerüst hängen drei Vorschläge. Wenn Du Ideen hast: unten ist ein Kontaktformular, nutze es.

Die anderen Bilder zeigen das mittlerweile fast leere Fachwerk. Die Steine sind entfernt, im nächsten Schritt werden dann die Balken nach und nach abgebaut.

27.03.2021

Das Mauerwerk geht, der SWR kommt

Sonniger Samstag, nur etwas stürmisch ist es oben auf dem Gerüst der Mauritiuskirche. 

Heute ist wieder der SWR mit einem Filmteam zu Besuch. Einmal die aktuellen Entwicklungen mitnehmen und den Fortschritt auf der Kamera festhalten.

Parallel dazu haben sich drei Jugendliche (ohne Bild, weil Datenschutz) gemeinsam mit zwei Jugendleitern in die Kirche gewagt, um Fenster und verbleibende Hölzer an dem Fachwerk zu entfernen. Das spart unserer Gemeinde Geld und gleichzeitig lernen die Beteiligten noch was dazu. 

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Mötzingen Kirche Turmspitze abnehmen 05.

16.03.2021

Die Mötzinger Turmhebe

Ein historisches Ereignis, das sich selbst das Fernsehen und die BILD-Zeitung nicht entgehen lassen. Zur Renovierung des schiefstehenden Kirchturms muss der "Helm" abgenommen werden. Dies ist heute erfolgreich geschehen und jetzt stehen dem Start der eigentlichen Restaurierungsarbeiten Nichts mehr im Wege.

Impressionen findet ihr hier direkt und unter folgenden Links:

Artikel und Clip des SWR

Artikel des Schwabos

Artikel in der BILD

14.03.2021

Der letzte GlockenSchlag

17:30 Uhr: Nach einem  Gebet für den glücklichen Bauverlauf spielte der Posaunenchor vom Gerüst aus "Nun Danket alle Gott", "Meine Zeit steht in deinen Händen" und weitere Choräle. Von den Zuhörern wurde dies am Ende mit Applaus bedacht.

Besonders bewegend war der letzte Glockenschlag. Denn in Mötzingen werden nun für den Verlauf der Bauarbeiten die Glocken schweigen.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Banner der Kirchengemeinde am Gerüst entrollt.

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12.03.2021

Die Stahlkonstruktion

Mit Regenbogen am Himmel startet dieser wichtige Tag. noch am Vorabend waren die Ösen an die 440 kg Stahlträger geschweißt worden. Mit dem Kran ging es dann hoch an den Turmhelm.

Zimmermann, Hefner, Kranführer Hiller und das Team vom Stahlbau arbeiten Hand in Hand.

Um 11.30 Uhr ist man fertig, 3 h schneller als geplant, ein guter Tag.

07.03.2021

Der Turm Hebt ab...

...naja noch nicht ganz. Ein bisschen müssen wir uns noch gedulden, aber am 16. März ist dann endgültig soweit. 

Der Turm wird abgehoben und sogar das Fernsehen kommt vielleicht vorbei.

Wer will kann das Spektakel ab 09:00 Uhr vor Ort betrachten. Es wird darauf hingewiesen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden müssen und an öffentlichen Plätzen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.

 

Bis dahin haben wir einige Drohnen-

Aufnahmen von unserem Gerüstbauer Rapp & Stefanek aus Mötzingen zum genießen. Mhhh, einfach toll!

Tipp: am schönsten ist es die Aufnahmen am PC zu betrachten.

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Einmal oben drüber

Um rundherum am Turm arbeiten zu können, wird auch ein langer Steg benötigt, der quer über das Kirchenschiff gespannt wird. 

Dieser wurde heute zusammengebaut und dann in einem Stück an Ort und Stelle gebracht.

16.02.2021

Das Gerüst kommt...

Heute, am 16.02.2021 wird es langsam ernst. Die Firma Rapp & Stefanek aus Mötzingen beginnt, das Gerüst um die Kirche bis hoch zum Turm zu bauen. 

Das Gerüst benötigen wir, um das Fachwerk freizulegen und letztendlich abzubauen.

Ist das geschehen, bleibt nur noch der innere Glockenturm stehen. 

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Es geht los

Anfang März diesen Jahres ist es soweit, der Kirchturm muss weichen! Lange genug hat es gedauert und billig ist es auch nicht - aber was sein muss, muss sein.

Der schiefe Turm

Der Einfluss der Witterung auf das Fachwerk hat seine Spuren hinterlassen und so neigte sich der Turm unserer Mauritiuskirche in den letzten Jahren um über 20 cm aus dem Lot. Wieso sich ein Turm einfach so neigt? Naja, eigentlich war das Fachwerk nie als Sichtfachwerk geplant und so verschwindet es ab Ende diesen Jahres wieder unter einer Putzschicht - das war zuletzt in den späten 40er-Jahren der Fall. Wen das noch mehr interessiert wird hier fündig:  Mauritiuskirche Mötzingen – Zeitreise BB.

6 Monate "oben Ohne"

Nun aber zurück in die Gegenwart. Wir erwarten einen großen Autokran im Pfarrhof, der den Teil oberhalb der Dachrinne am Turm abnimmt und vorsichtig in den Hof setzt. Dort verbleibt die Turmspitze bis Oktober, um dann wieder auf das frische Fachwerk gesetzt zu werden. In dieser Zeit gibt sich sicherlich auch mal die Möglichkeit in die Zeitkapsel zu spickeln, welche sich ganz oben in der Turmspitze befindet.

Während ein Teil vom Turm also im Pfarrhof auf den erneuten Einsatz wartet, werden die Holzbau-Spezialisten den Rest vom Turm, also das Fachwerk, Stück für Stück abbauen, bis am Ende nur noch das Kirchenschiff und der innere Glockenturm stehen bleiben. Die maroden Teile des Fachwerks werden dann ausgetauscht. Dann wird der komplette Turm wieder neu aufgebaut, verputzt und Schlussendlich mit der Turmspitze vervollständigt. 

Die Gemeinde bleibt

Aber nicht, dass jetzt jemand denkt, der Umbau sei das Highlight unserer Gemeinde. Klar, es ist schön wieder ein intaktes Kirchengebäude als Gemeindezentrum zu haben, aber es gibt doch auch Wichtigeres. Unsere Gemeinde in Mötzingen ist keine Institution, die auf "Teufel komm raus" Gebäude verwaltet und Strukturen aufrecht erhält. Das ist auch nicht unser Anspruch. Gemeinde ist Gemeinschaft im Glauben, Offenheit im Umgang mit allen Menschen und persönliche Beziehungen untereinander. Und so bleibt unser Kirchengebäude das, was es seit 1792 ist: Mittel zum Zweck, "Für Dich, vor Ort".

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- Artikel von Carsten Heidenreich -